Heilige Kollisionen – 76 Meter über Normalnull

Erstes Jahr der Pandemie, die letzte Spielzeit unter der Intendanz von Kay Voges neigt sich dem Ende. Harter Lockdown. Vorzeitiges Spielzeitende. Kein fulminanter Saisonabschluss. Kein Abschiednehmen. Der Sprechchor Dortmund muss zuhause bleiben – jede*r Choreut*in für sich. Die Auflagen für 80-köpfige Kollektivindividuen sind streng, die Sehnsucht, wieder zusammenzufinden ist größer. Im Zoom planen und verabreden wir, dem scheidenden Intendanten und allen Schauspieler*innen, die es in die weite Welt hinaus zieht, ein Abschiedsgeschenk zu machen – individuell und doch gemeinsam und natürlich streng coronakonform.

Aus von den Chormitgliedern selbst gedrehten Filmen ist eine Videocollage entstanden. Textfragmente aus zehn Jahren Arbeit am Dortmunder Schauspiel spiegeln die Vielfalt der Stücke und die Sehnsucht, wieder etwas auf der Bühne zu verwirklichen.

Damals konnten wir nicht ahnen, dass sich die Situation ein Jahr später kaum verändert haben wird.

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